Starke Volksschule

Willkommen

Es brodelt an der Basis. In mehreren Kantonen kocht der Ärger hoch über ständige Reformen, die an den Schreibtischen von praxisfernen Theoretikern entworfen wurden. (SonntagsZeitung, 25.03.2017)

Guten Sonntag, geschätzte Leserinnen und Leser
Gut ausgeschlafen? Morgen geht’s in aller Herrgottsfühe wieder los.
Heute gibt es dafür reiche und gut gewürzte Kost aus der Schulreform-Kritik-Küche.
– Unglaublich, wie die St.Galler Regierung den Kantonsrat, die Lehrerschaft und die Eltern über den Tisch ziehen will
– Unerhört, wie internationale Konzerne die Bildung und die Steuern für sich verwerten
– Ungeheuer, wie die Verbandsspitzen der Lehrer korrupt sind
Was eine gute Schule ausmacht ist schon lange bekannt. Wir müssen nur dafür kämpfen, dass sie umgesetzt wird.
Gemeinsam haben die Schweizer schon Verschiedenes erreicht.
In diesem Sinne: Eine gute und aufrechte Woche wünscht
Starke Volksschule St. Gallen
Medienspiegel Woche 12 / 2017
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Ausser Spesen nichts gewesen… (Starke Volksschule Bern, 13. März 2017)

Guten Sonntag, geschätzte Leserinnen und Leser
Beim heutigen eher ungemütlichen Wetter haben wir zum Glück wieder einmal mehr Musse zum Lesen.
Dazu werden viele brisante Aspekte der Diskussionen über unsere Schulen präsentiert.
Nicht nur Baden-Württembergs Schüler leiden unter den unpädagogischen Schulreformen, die Basler Kinder und Jugendlichen sind schon seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts durch die Reformen vernachlässigt. Die chemische Industrie beklagte bereits damals, dass sie die Lehrlinge in anderen Kantonen rekrutieren müssen. In diesem Fahrwasser hat Christoph Eymann (Ex-EDK-Präsident) den LP21 schon in diesem Schuljahr „vorbildlich“ eingeführt. Nun haben die Basler die für sie nicht sehr schmeichelhaften Resultate einmal mehr vor Augen geführt bekommen – aber die Reform-Fundis sind vorläufig unbelehrbar.
Unsere Bewegung kämpft deshalb weiter für eine gute Schule in BE, GR, ZH, SG wie in BL und anderen Kantonen. Wir brauchen Geduld und Ausdauer, aber die Vernunft und die Mitmenschlichkeit werden sich schliesslich gegen die technokratische Reformitis durchsetzen – wenn unsere Kultur eine Zukunft haben soll. Dafür gibt es immer wieder wunderschöne Darstellungen unserer Kulturtechniken, wie z. B. zur Handschrift, zu den Realien oder zur Muttersprache.
In diesem Sinne wünscht einen erlebnis- und erkenntnisreichen Sonntag
Starke Volksschule St. Gallen
Medienspiegel Woche 11 / 2017
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Nach 20 Jahren Erfahrungen sollte man den Kopf nicht länger in den Sand stecken und endlich die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen. Oder sollen die Kinder noch länger als Versuchskaninchen missbraucht werden? (Schule Schweiz, 11. März 2017)

12. März 2017

Guten Tag, geschätzte Leserinnen und Leser

An diesem wunderschönen Frühlingssonntag erhalten Sie als erstes unsere Medienmitteilung zur Beurteilung in der Volksschule.
Dann sind die Zeitungen diese Woche wieder reich an interessanten Artikeln über die Frühfremdsprachen, die Kindergarten-Lehrerinnen-Ausbildung, das Schönschreiben und vieles Lesenswertes mehr.
Einen erholsamen Sonntag und eine schöne Woche wünscht

Starke Volksschule St. Gallen

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Der Lehrplan 21 sollte eine Reform sein gegen den Kantönligeist im Bildungswesen.
Er wurde zum Reglementiermonster.
(Beobachter, 20.2.2017)

5. März 2017

Guten Tag, geschätzte Leserinnen und Leser
Die Zürcher haben wieder einmal einen sehr lesenswerten Newsletter geschrieben. Sie stehen mit der Abstimmung zu den Frühfremdsprachen vom 21. Mai 2017 nun im Zentrum der Diskussionen in der Deutschschweiz. Deswegen ist die Studie über die Frühfremdsprachen im Aargau und in Soloturn mit den entsprechenden Kommentaren auch sehr brisant.
In St.Gallen wird dieses Jahr der LP21 eingeführt, es soll sich deswegen aber nach Aussagen verschiedenster Verantwortlicher in der Schule nichts ändern. Wozu dann der ganze Rummel darum herum?
Jedenfalls beschäftigen wir uns in nächster Zeit mit folgenden Themen:
1. Die Notenproblematik unter dem LP21-Regime: Beurteilung in der Volksschule (XVIII. Nachtrag zum Volksschulgesetz – voKo am 16./17.3. 17 – Kantonsrat: April-Session) – hier scheint sich dank grosser Opposition in der Bevölkerung und bei den Lehrerinnen und Lehrern vorläufig ein vernünftiger Kompromiss abzuzeichnen.
2. Die Frühfremdsprachen-Problematik der D-EDK: Fremdsprachen in der Volksschule (voKo am 3.4.17 – Kantonsrat: April-Session). Der unsinnige Zufrühfremdsprachenunterricht der EDK steht zurecht im Zentrum der Fundamentalkritik an den bürokratischen Reformen, welche die Verantwortlichen wider besseres Wissen und – wie die St.Galler Untersuchung zeigt – entgegen der Meinung der Mehrheit der Betroffenen durchzwängen wollen.
3. Die IT-Bildungsoffensive: Die Regierung will dafür in den nächsten Jahren 50 Mio. Franken, die sie ohne Volksabstimmung nicht einfach ausgeben kann. Wir sind gespannt, wie sie unsere Steuern an die IT-Konzerne verschachern und uns das auch noch plausibel machen will. Oberuzwil geht schon mal mit „gutem Beispiel“ voran.
Wir werden zu diesen Themen in nächster Zeit ausführlich Stellung beziehen.
Heute einmal aktuelle Streitpunkte bei der Einführung des LP21 in St. Gallen:
– Note oder Kompetenzraster gemäss LP21
– ERG-Kirche oder ERG-Schule?
– zur IT-Bildungsoffensive: Wir müssen uns einen realistischen Standpunkt zu Sinn und Unsinn der Digitalisierung der Schule erarbeiten.
Einen sonnigen Frühlingssonntag und eine schöne Woche wünscht

Starke Volksschule St. Gallen

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19. Februar 2017

Einen schönen Sonntag, geschätzte Leserinnen und Leser
Wir verfolgen nun seit bald drei Jahren die Medien in Bezug auf die verfehlten Schulreformen. Der anfänglich zaghafte Frühlingswind hat sich in der Zwischenzeit zu einem Sturm der Empörung gesteigert. Jedes Kind in der Schweiz weiss, dass die Einführung des LP 21 mit dubiosen Mitteln erzwungen wird und dass die Kompetenzorientierung dieses Leerplans lächerlich und gefährlich zugleich ist. Vorläufig teilen ein Drittel aller Bürgerinnen und Bürger dieses Landes – und zwar der aufmerksamere und kritischere Teil – unsere Ansichten.
Wir können und müssen heute nicht mehr alle Publikationen studieren und auf die Goldwaage legen.
Wer sich aber etwas Zeit nimmt, erfährt auf Schritt und Tritt, bei Artikeln von Befürwortern und Gegnern, zu welchen Abgründen uns die sogenannte „Professionalisierung“ des Bildungswesens geführt hat – pädagogisch und finanziell. Besonders aber staunen wir immer wieder, was wir an demokratischem Ethos und an Bildungskultur durch die Ökonomisierung der Volksschule verloren haben und welch hehre Aufgabe die Bildungsverantwortlichen hätten, wenn sie ihren Auftrag ernst nehmen und nicht einfach dem Opportunismus nachgeben würden.
Lesen Sie, wenn es irgendwie geht, die Artikel zu den Unterrichtsmethoden, der Einführung der Schulleitungen, zum Geschichtsunterricht, zu den Naturwissenschaften und zu unserer kritischen Bewegung schweizweit.
Mit freundlichen Grüssen

Starke Volksschule St. Gallen

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12. Februar 2017

Einen schönen Sonntag, geschätzte Leserinnen und Leser

Wenn wir uns jeweils am Wochenende vergegenwärtigen, was in der letzten Woche wieder Interessantes zur aktuellen Schulpolitik geschrieben und berichtet wurde, sind wir beschwingt und fühlen uns in unserem Standpunkt bestärkt. Die Diskussion über die gute Volksschule ist nun flächendeckend angelaufen.
Nun sind erst einmal die für die blindwütigen Reformen Verantwortlichen gefordert, den Beweis anzutreten, dass ihre wilden Theorien mehr sind als nur hohles Geschwätz.
Es ist einfach zu kurz gegriffen, uns als Ewiggestrige und Hinterwäldler zu verschreien, welche die schwarze Pädagogik herbeisehnten.
Natürlich wissen wir, dass es verschiedene Lehr- und Lernformen gibt – nicht nur SOL oder „Frontalunterricht“, natürlich wissen wir, dass die heutigen Kinder – wie übrigens früher auch schon – sehr unterschiedlich in ihren Charakteren und Interessen sind, natürlich wollen wir im Unterricht nicht einfach Schiefertafeln, wir wollen unsere Kinder auch auf die digitale Zukunft vorbereiten.
Die grosse Frage aber ist: Wie? Jedenfalls nicht mit den Harakiri-Methoden der Reformisten.
Dazu gab es diese Woche wieder viel Gescheites zu lesen:

– zur Notengebung und zum Religionsunterricht in St. Gallen
– zur Geleiteten Schule und den Schulbehörden in Appenzell und Zürich
– zu den kantonalen Abstimmungen im Aargau (Behördenpropaganda) und im Bündnerland
– zur Abschaffung der Fächer in Finnland
– zu den Plänen der EDK zur Informatik an den Mittelschulen
– zum Niedergang des Schulfachs Geschichte
– und last but not least wieder einmal zu den Frühfremdsprachen: Rien ne va plus...
Hoffentlich haben Sie neben der Ski-WM noch etwas Zeit zum Lesen. Das lohnt sich sicher so sehr und ist mindestens so spannend.
Mit freundlichen Grüssen

Starke Volksschule St. Gallen

Medienspiegel Woche 6 / 2017
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5. Februar 2017

Einen schönen Sonntag, geschätzte Leserinnen und Leser

Der edelste Auftrag der Volksschule ist die Menschenbildung, die Heranführung der nächsten Generation zum verantwortungsbewussten Mitdenken und Mitarbeiten im demokratischen Rechtsstaat. Artikel 3 des Volksschulgesetzes des Kantons St. Gallen (Erziehungs- und Bildungsauftrag) beschreibt das sehr genau. Dies kann aber nur in der Beziehung von Mensch zu Mensch geschehen.
Wie weit von diesen grundlegenden Forderungen zur Aufrechterhaltung des Wohlstandes und der Freiheiten, welche wir von den Müttern und Vätern erben konnten, haben wir uns inzwischen entfernt! Statt die Jugend fit für die Zukunft zu machen, müssen wir uns mit Kompetenzen, Testapparaturen, Evaluationen, Qualitätszirkeln und anderen pädagogischen Irrwegen, die grad en vogue sind, herumschlagen…
Lassen Sie sich jedoch auch anstecken von der erfrischenden, konstruktiven Kritik der drei unabhängigen Professoren: Liessmann, Türcke und Herzog. Alle gehen selbstverständlich von einem humanistischen und demokratischen Bildungsbegriff aus.
Nicht immer so akademisch, aber nicht weniger erfrischend und konstruktiv sind all die wachen Bürgerinnen und Bürger, welche ihr Herzblut für die jungen Menschen in den verschiedensten Kantonen von Basel bis Luzern und von Solothurn bis ins Bündnerland einsetzen.
Wenn wir die demokratische Auseinandersetzung führen können, werden wir gemeinsam konstruktive Lösungen finden.
In diesem Sinne wünschen wir einen optimistischen Sonntag und den Aargauern viel Erfolg.
Starke Volksschule St. Gallen
Medienspiegel Woche 5 / 2017
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29. Januar 2017

Geschätzte Leserinnen und Leser

Der Frühling kommt – zögerlich aber sicher.
Nach diesem wunderschönen Wochenende gehen wir wieder an die Arbeit.

– Die Schule sollte meiner Meinung nach die Bildungsverantwortung haben, und die Erziehungsverantwortung gehört ins Elternhaus.
– Ja, der Lehrberuf ist in erster Linie ein Beziehungsberuf … Deshalb bin ich auch ein Verfechter von Klassenlehrpersonen.
– Was die Forschung zeigt, ist, dass das Bildungssystem an sich wenig Wirkung hat. Viel entscheidender ist, was die verantwortlichen Personen aus den jeweiligen Gegebenheiten machen … Es bringt also wenig, einzig von oben herab ein Schulsystem zu diktieren … Letztendlich kommt es auf die Menschen an, welche in dem System unterrichten. In diesem Sinne wäre es mir wichtig, den verantwortlichen Menschen mehr Autonomie zu übertragen.
– Wie gesagt, ob sich dann eine Schule für Schiefertafeln oder iPads als Werkzeug entscheidet, ist zweitrangig.

Das sind nicht Thesen von Reformkritikern. Das sagt der neue Rektor der pädagogischen Hochschule St. Gallen.

Wenn die Verantwortlichen nun ihre Aufgaben und ihre Versprechungen erfüllten, dann müssten sie sich auf die Grundlagen der Pädagogik und Psychologie sowie auf die Erfordernisse der Realität einstellen – trotz all dem Unsinn, der im Lehrplan 21 zusammenläuft. Ob ihnen die grosse Umkehr zum verantwortlichen Handeln noch gelingt, können sie ja beweisen. In der Zwischenzeit wird aber eine Generation Kinder durch die Irrlehren des Konstruktivismus geschwächt… Und was machen wir?
Diese Frage beschäftigt uns alle schweizweit – Beispiele gibt es zuhauf. Wir bleiben dran.

Einen guten Wochenstart.

Starke Volksschule St. Gallen

Medienspiegel Woche 4 / 2017
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22. Januar 2017

Guten Sonntag, geschätzte Leserinnen und Leser
Nachdem wir uns (hoffentlich) im Schnee und in der Sonne gut erholt haben, wieder ein paar Gedanken zur aktuellen Schulpolitik:
– Zum „digital gap“: Vor ein paar Jahren meinte man noch, die Schülerinnen und Schüler, die ein Tablet in der Schule haben, seien gegenüber denjenigen bevorzugt, welche „nur“ einen Lehrer haben. Heute wissen wir, dass eindeutig diejenigen Schüler vom Schicksal bevorzugt sind, die noch eine richtige Lehrerin oder einen verständnisvollen, tüchtigen Lehrer haben. Wer aber vom Digitalisierungs-Hype angefressen ist, oder wer das Geschäft wittert, erzählt natürlich die andere Version der Geschichte.
– Zur Fremdsprachen-Frage in der Volksschule: Auch wenn der 50-seitige Bericht der Regierung nicht viel Neues bringt, ist dazu noch nicht das letzte Wort gesprochen. Wir bleiben dran, v. a. auch deshalb, weil sich die Regierung offensichtlich über die Mehrheit der Befragten hinwegsetzt und das dann mit dem üblichen Wortschwall vertuscht.
– Zur Kompetenzorientierung: Wer weiss, wie die Kinder heutzutage auf den Kindergarten, d. h. auf die Schule, vorbereitet sind, der kann sich vorstellen, dass der kompetenzorientierte Unterricht etwa das Dümmste ist, was man diesen Kindern antun kann. (s. Margrit Stamm)
Diese und viele andere interessante Fragen werden im neuen St. Galler Medienspiegel und im Zürcher Newsletter zur Diskussion gestellt.
Den Aargauern wünschen wir viel Weisheit bei der kommenden Abstimmung und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine erfreuliche Woche.
Starke Volksschule St. Gallen
Medienspiegel Woche 3 / 2017
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15. Januar 2017

Guten Sonntag, geschätzte Leserinnen und Leser

Kinder lernen mit Freude und Begeisterung, wenn sie einen guten Lehrer und eine gute Klasse haben.
In Zukunft sollen sie aber „selbständig“, d. h. allein, aus Ehrgeiz möglichst viele Kompetenzen (mit dem Computer) abarbeiten.
Trotz allen Harmonisierungsbeteuerungen prescht St.Gallen wieder einmal vor, nicht nur mit der IT-Bildungsoffensive, sondern auch mit dem Noten-Abschaffen. „Blumen statt Noten“, heisst die Flower-Power-Version, „Bildungsoffensive“ die Kampfversion.
Seit Jahren schon wursteln Expertokraten an der Auflösung der Noten herum. Fakt ist: Mit dem Lehrplan 21, mit der Kompetenzorientierung sind die Noten obsolet geworden. Ein Geschwurbel an Beurteilungstext oder der knallharte, computergestützte Test ersetzen dann die Noten.
Für den Regierungsrat, seine Berater und den Erziehungsrat ist jetzt die heikle Frage zu lösen. Wie bringen wir die Auflösung der Noten den Lehrern, den Eltern und der Wirtschaft (v. a. dem Gewerbe und den KMUs) bei?
Neuester Trick: „Progressive“ Schulleiter brechen einfach die gesetzlich geltenden Vorschriften mit „kreativen“ Ideen – wenn nötig aus der Hippie-Kiste.
Wann endlich zählen die Verantwortlichen in den Gemeinden – Schulräte, Lehrerinnen und Lehrer in der Praxis, aber auch Bürgerinnen und Bürger eins und eins zusammen und diskutieren die Konsequenzen der Kompetenzorientierung?
Die Kinder und Jugendlichen, die Schülerinnen und Schüler brauchen uns dringend. Sonst sind sie dem deregulierten Markt ausgeliefert.
Diese und viele andere Fragen werden im neuen Medinspiegel zur Diskussion gestellt.
Einen schönen Sonntag im Schnee wünscht
Starke Volksschule St. Gallen

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4. Januar 2017

Geschätzte Leserinnen und Leser

„Mier wüschend eu ä guets nöis Jour, dass er lang läbend und gsund blibend.“
Alter Oberländer Neujahrswunsch – immer noch gültig

Wer im letzten Jahr die Publikationen zu den Schulreformen kritisch verfolgt hat, kann erahnen, wohin das Äpfelchen rollt…
Der Lehrerberuf wird langsam aber sicher durch das Tablet und die Cloud ersetzt – und das bedeutet Diktatur pur, wie es die NZZ und viele andere seriöse Analytiker beschreiben. Die Steuergelder fliessen dann jedenfalls einfach an die jetzt schon milliardenschweren und bestimmenden transnationalen IT-Firmen – und die „Lehrkörper“ werden schlicht wegrationalisiert. Erstaunlicherweise hat die Lehrerschaft noch nicht zur Kenntnis genommen, was am letztjährigen WEF breit diskutiert wurde. (Siehe beispielsweise Klaus Schwab, Die Vierte Industrielle Revolution und viele andere mehr.) Avenir Suisse hat schon vor 15 Jahren den Takt zu den entsprechenden Schulreformen angegeben.
Wieder einmal die üblichen Verschwörungstheorien? Na gut, noch haben wir die Freiheit zu denken, was wir wollen. Wir wehren uns tatsächlich nicht gegen die technischen Entwicklungen. Wenn wir überleben wollen, müssen wir uns mit der Digitalisierung auseinandersetzen und sie sinnvoll in unseren Alltag integrieren. Darüber muss aber eine breite, öffentliche Diskussion geführt werden.
Ein Tablet als Lehrer? Wie soll das funktionieren?
Im aktuellen Medienspiegel setzten wir die Mosaiksteinchen zusammen und ziehen die Konsequenzen aus den Verlautbarungen der Bildungsaristokratie in St.Gallen. Im nächsten Jahr erwarten uns neben den üblichen Nebelpetarden der Bildungsreformer über die offensichtlich negativen Folgen der Schulexperimente und den Schönwetterreden, welche die Einführung des neuen Lehrplanes begleiten, v. a. auch die Diskussion über die „IT- Bildungsoffensive“ und deren Kosten (50 Millionen als Anschubfinanzierung allein in unserem Kanton) sowie die Auseinandersetzung über die Abschaffung der Noten im Zusammenhang mit der Kompetenzorientierung und als Vorbereitung auf die Digitalisierung: Jeder Schüler wird allzeit individuell vom Computer geführt und getestet – sein Lernstand wird international jederzeit überall auf der Welt mit allen anderen vergleichbar und sein individuelles Kompetenzraster kann von allen potentiellen Arbeitgebern jederzeit überall abgerufen und so kann jeder jederzeit vermarktet werden. Schöne neue Welt.
Wir wünschen Ihnen und besonders natürlich auch Ihren Kindern trotz alledem ein erfolgreiches und glückliches 2017.
Starke Volksschule St. Gallen
Medienspiegel Woche 1 / 2017
Hier geht’s zum ersten Medienspiegel dieses Jahres:
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Haben Sie einen interessanten Beitrag, Leserbrief etc. gesehen? Schicken Sie uns den Artikel bitte möglichst in einer Word-Datei und/oder mit dem Link zur Quelle. Falls Sie neue Interessenten für den Medienspiegel kennen, bitte Mailadresse senden.
kontakt@starkevolksschulesg.ch

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«Ja zum Ausstieg aus dem gescheiterten HarmoS-Konkordat»

Allen 40’240 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die für eine starke Volksschule gestimmt haben, ein herzliches Dankeschön! Wir bleiben dran.

Medienmitteilung zur Abstimmung vom 25.9.2016

Link zum Abstimmungskomitee

HarmoS-Ausstieg SG FlyerHarmoS-Ausstieg SG Flyer A5 beidseitig bedruckt pdf   /   Plakate   =>  Hier bestellen

Unterstützungskomitee

Wie können wir beim Abstimmungskampf mithelfen?

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Wichtige Richtigstellungen

Medienmitteilung, 23. Mai 2016

 Logo klein

Unsere Position

Medienmitteilung zur vorberatenden Kommission des Kantonsrates, 20.4.2016

Der Kantonsrat

KR Gesetzgebung 29.15.01

Zur vorberatenden Kommission des Kantonsrates

Antwort zu „Bericht und Antrag“

Zur Kantonsratsdebatte vom 27.4.2016

Die Debatte nachhören (Audio rechts auf dem Dokument)

Votum von Kantonsrat Bruno Dudli schriftlichmündlich

Die Stimmen der einzelnen Kantonsrätinnen und -räte

Tagblatt, 27.4.2016 (mit Richtigstellung)

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„Einspruch“ Einspruch

neue, überarbeitete und erweiterte Auflage

Linke Kritik

SonntagsZeitung, 29.11.2015
Lehrplan 21
Die linken Schulpolitiker sind endlich aufgewacht
Die­se Rech­nung geht nicht auf
Die grosse «Reformitis»: Umstrittene Reformen in Schweizer Schulen
Banal bis ambitioniert: Das müssen die Schüler beherrschen
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Zehn Thesen über die Schule, von Oskar Freysinger

Departement Bildung und Sicherheit, Kanton Wallis, 1. 3. 2016

thesen

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Srf, Regionaljournal Bern, Freiburg, Wallis, 1. 3. 2016

http://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/die-10-schulthesen-des-oskar-freysinger

 

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Nüsperlihttp://starkevolksschulesg.ch/3354-2/

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Der Verein für eine Starke Volksschule St. Gallen engagiert sich für eine gute Volksschule – ohne Lehrplan 21.

Die Volksschule ist den Eltern und Kindern
und allen Bürgerinnen und Bürgern verpflichtet,
sie muss wieder Sache von uns allen werden!

Alle Kinder haben ein Recht auf eine gute Schulbildung.

Unsere Volksschule gehörte weltweit zu den besten. Durch die ständigen Reformen der letzten Jahrzehnte ist das Bildungsniveau aber teilweise stark gesunken, während die schulischen Probleme der Kinder und die Schulkosten enorm zugenommen haben.

 

Der Lehrplan 21 würde diesen Missstand noch verschärfen…

weiterlesen im Argumentarium

Kontakt: Sekretariat Starke Volksschule SG

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